Damen I: Wackelige Angelegenheit

Starke Nerven benötigten beim 16:14 Auswärtssieg der Damen I gegen Leipheim nicht nur Trainerin Monika Krisch und ihre Spielerinnen, sondern auch die mitgereisten Fans.

Startete man anfangs mit zwei schnellen Treffern von Ina Hochstatter und einer gut aufgelegten Jasmin Liesegang im Tor mit einer 2:0 Führung noch recht viel versprechend in die Partie, gestalteten sich die restlichen 20 Minuten der ersten Halbzeit unglaublich zäh. So stand man in der Abwehr zwar stabil und erkämpfte sich ein um den anderen Ball, jedoch gelang es durch viele technische Fehler und unsaubere Abschlüsse nicht ,die Führung  auszubauen. So ging es mit einem mageren 8:7 Zwischenstand in die Pause.

Voller Motivation startete die Krisch-Sieben in die zweite Hälfte, doch gelang es auch hier nicht konsequent die eigenen Stärken im Angriffspiel umzusetzen. Auf insgesamt schwachem Niveau ging es bis zur 51 Minute weiter, bis man beim 12:13 erstmals in den Rückstand geriet. Kurz darauf folgte eine zwei Minuten Strafe und so befand man sich in dieser wichtigen Phase des Spiels in Unterzahl auf dem Feld. Die Mannschaft wollte sich die Partie jedoch auf keinen Fall aus der Hand nehmen lassen und so lies man nach dem Ausgleich zum 13:13 durch eine stark kämpfende und konzentrierte Abwehr lediglich ein weiteres Tor des motivierten Gegners zu. Der Treffer zum 15:14 von Steffi Schmidt und ein schönes Kreisanspiel von Stefanie Förster an Alexandra Gay lies die Gäste aus Königsbrunn endlich aufatmen und man freute sich sichtlich erleichtert über den Endstand von 16:14.

Bereits am kommenden Donnerstag treffen die Damen in eigener Halle auf den Kissinger SC. Dass dieser nicht zu unterschätzen ist, zeigen unter anderem die Ergebnisse gegen Schwabmünchen und Donauwörth. Motiviert, den Platz im oberen Tabellendrittel zu festigen und ihren Erfolgskurs auszubauen, gilt es für die Königsbrunnerinnen die Abwehr im Training weiter zu stabilisieren und zu den gewohnten Stärken im Angriff zurück zu finden.

Daumen drücken heißt es für Jasmin Mader und Steffi Schmidt, die sich in den letzten Minuten der Partie an Daumen und Ellenbogen verletzten!!!