Nächster Rückschlag für die erste Mannschaft des BHCs

Am letzten Samstag ging es, in eigener Halle, im Abstiegskampf gegen den direkten Konkurrenten TSV Aichach II.

Die Gäste aus Aichach begannen die Partie mit schnellen Toren aus dem Rückraum. Vor allem durch Gregor Trilitsch, der bereits in den ersten acht Minuten 4 Tore warf und es dadurch zwischenzeitlich 3:7 gegen den BHC stand. Nach einer wachrüttelnden Auszeit-Ansprache durch BHC-Trainer Hiermeier, machten sich die Jungs nochmal gegenseitig heiß. So konnte der Aichacher Vorsprung in der 17. Spielminute egalisiert werden. Da jedoch keines der Teams in Folge einen Vorteil ausbauen konnte, ging man mit einem Unentschieden (15:15) in die Kabine.

Einen großen Respekt zollen wir an dieser Stelle dem Aichacher Torwart, der eine knifflige Entscheidung sehr gerecht den für den BHC entschieden hat!  Der Königsbrunner Florian Beier hatte zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit von Rechtsaußen auf das Tor geworden und es war für den allein pfeifenden Schiedsrichter nicht deutlich.zu sehen, ob der Ball vor oder hinter der Linie war. Der gegnerische Torwart erklärte jedoch umgehend, dass der Ball mit vollem Umfang hinter der Torlinie war. Respekt – so etwas macht nicht jeder!

Im Großen und Ganzen war das Spiel aber auf beiden Seiten sehr fair und gestaltete sich auch in Halbzeit zwei weiterhin ausgeglichen. Keinem der beiden Teams gelang es, sich wirklich abzusetzen und einen Puffer zu bekommen. Erst ab der 40. Minute gelang es den Gästen, mit drei Toren Vorsprung, einen etwas größeren Abstand zu bekommen.

Mitte der zweiten Halbzeit kassierte Aichach dann eine doppelte Zeitstrafe, welche die Jungs des BHC jedoch nicht clever genug ausspielten. Zwar konnten sie wieder auf ein Tor herankommen, doch dann kassierte  auch ihre Abwehr ebenfalls eine Zeitstrafe. Dies war für die junge und schnelle Truppe gewissermaßen der Gamebreaker! Die Aichacher zogen durch ihre Erfahrenheit Tor für Tor davon und gewannen das Spiel dadurch mit 33:37.

Die BHC-Jungs haben und werden auch künftig niemals ein Spiel aufgeben und 5 Spieltage vor Saisonende ist auch bei weitem nicht alles vorbei. Man ist sich der aktuellen Tabellenposition äußerst bewusst, aber in einer Liga, wo kein Ergebnis klar vorhersagbar ist, haben auch die Königsbrunner weiterhin eine gute Chancen die Liga zu halten.