BHC A-Junioren machen Aufstieg perfekt

20. Mai 2019

Am vergangenen Sonntag erreichte die männliche A-Jugend des BHC Königsbrunn beim Qualifikationsturnier in Friedberg den zweiten Rang. Damit ist der Startplatz in der Landesliga für die Saison 2019/20 gesichert. In zwei Wochen hat man in der letzten Runde der diesjährigen Qualifikation sogar noch die Möglichkeit, ein Ticket für die Bayernliga zu buchen.

 

Nachdem der BHC-Nachwuchs eine souveräne erste Qualifikationsrunde gespielt hatte und damit die Teilnahme an der Bayernligaqualifikation erreichte, hatte man nun am Sonntag in Friedberg die Chance, das große Ziel des Aufstieges in die Landesliga bereits perfekt zu machen. Dazu musste mindestens Platz drei erreicht werden. Neben dem gastgebenden TSV Friedberg musste man sich dabei mit dem TSV Niederraunau sowie der SpVgg Altenerding messen, welche wie der BHC als ein Gruppensieger der Landesligaqualifikation aufgerutscht war. Schon im Vorfeld des Qualifikationsturnier deutete sich also ein entscheidendes Spiel gegen Altenerding an. Doch zum Auftakt mussten Simon und Co. gegen den starken Gastgeber ran. Der wunderte sich aber kräftig über den forschen Auftritt des Außenseiters, führten die Königsbrunner doch nach 6 Spielminuten mit 4:0. „Wir haben Friedberg etwas überrascht und am frühen Morgen auf dem falschen Fuß erwischt, doch ohne die schnellen Gegenstöße hat man auch früh gemerkt, dass wir zu wenig Mittel finden, um im Positionsangriff zum Torerfolg zu kommen. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann Friedberg in Führung geht!“, analysiert das Trainerteam. Und tatsächlich konnte Friedberg noch vor der Pause das Spiel zu seinen Gunsten drehen. Auch nach dem Seitenwechsel war der BHC Angriff einfach zu harmlos, so dass die Partie am Ende 11:17 verloren ging.

 

Nach einem Spiel Pause kam es dann zur besagten entscheidenden Begegnung. Altenerding hatte zum Auftakt gegen Niederraunau deutlich den Kürzeren gezogen, stand deshalb ebenfalls schon unter Druck. Dementsprechend zerfahren verlief das Spiel auf beiden Seiten. Die Brunnenstädter ließen zu viele klare Chancen ungenutzt und gerieten somit 5:7 in Rückstand. Mit einer starken Phase und fünf Treffern in Folge konnte man dann aber bis zum Seitenwechsel 10:7 in Führung gehen. Das gab etwas Sicherheit, doch verpasste man es, die Führung weiter auszubauen. Zwar hielt man Altenerding lange Zeit auf Distanz, doch kurz vor Schluss gelang diesen doch nochmals der Anschlusstreffer zum 15:14.  Nach einem verworfenen 7m, musste man gar den Ausgleich befürchten, doch die Abwehr hielt und mit dem Treffer zum 16:14 sorgte Tim für die Vorentscheidung. Als Jonas mit einem seiner 8 Tore danach den Deckel drauf machte, war die Erleichterung groß.

 

Durch den anschließenden Erfolg des TSV Friedberg gegen Niederraunau war den Königsbrunnern Tabellenplatz drei dann auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. So konnte man in der letzten Partie gegen Niederraunau frei aufspielen. Und tatsächlich wirkte die gesamte Mannschaft nach dem verkrampften Auftritt zuvor nun deutlich lockerer. Dies machte sich vor allem im Angriff bemerkbar, wo das Spiel nun deutlich flüssiger lief. Da die Abwehr aufmerksam arbeitete und den beweglichen Rückraum der Raunauer gut kontrollierte, erspielte man sich eine 11:7 Pausenführung. Diese baute man im zweiten Abschnitt gar auf 15:9 aus, verlor danach aber leider den Faden. Da die Königsbrunner in dieser Phase auch wieder leichtfertig mit den eigenen Chancen umging, kam der TSV auf 15:14 heran. Doch in der entscheidenden Phase ließ die Abwehr nichts mehr zu. So blieb man die letzten Minuten ohne Gegentor und zog wieder auf 18:14 davon.

 

In der Endabrechnung sprang damit letztlich gar ein zweiter Platz heraus, der souverän wirkt, aber hart erkämpft war. Damit ist der Startplatz in der Landesliga gesichert und im Gegensatz zu den beiden letzten Jahren das große Ziel erreicht. In zwei Wochen hat man in der letzten Qualifikationsrunde sogar die Möglichkeit, in die Bayernliga aufzusteigen. Gegen die bayerischen Topteams wird man dann aber als Außenseiter antreten.